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18. November 2020

Extra Space:
So schaffen Sie sich Ihr automatisiertes Renditeprogramm

Haben Sie vielleicht zuletzt geerbt und möchten nun den Hausrat der Mutter nicht einfach im nächsten Sozialkaufhaus „entsorgen“? Dann stellt sich für Sie die ganz praktische Frage, wo Sie die Möbel und den anderen Hausrat unterstellen, damit sie ihn sichten und entsprechend sinnvoll verwerten können. Anderes Beispiel: Sie besitzen einen Oldtimer und möchten das gute Stück nicht dauerhaft im Regen am Straßenrand parken.

Dann werden Sie in der Internet-Suchmaschine von Google den Begriff „Self Storage“ eingeben und dabei auf Unternehmen stoßen, die Ihnen Lagerfläche kurz- oder langfristig zur Verfügung stellen. Das ist letztlich das Geschäftsmodell des US-Unternehmens Extra Space Storage. Die Amerikaner stellen kurzfristig und flexibel Lagerflächen zur Verfügung. Diese Dienstleistung wird in der Tat zunehmend von Privatverbrauchern nachgefragt. Die wesentliche Kundengruppe der Self-Storage-Vermieter sind allerdings Unternehmen.

Dabei mietet sich das Unternehmen nicht in irgendeinem dunklen Schuppen ohne Stromanschluss ein, sondern in einer modernen Anlage, die kaum einen Kundenwunsch unberücksichtigt lässt. So bietet Extra Space einen eigenen Logistik-Service an, der bei Bedarf das Lagergut beim Kunden abholt. Alternativ kann der Kunde auch selbst anliefern und vor Ort einen Gabelstapler oder andere Ladehilfen nutzen. Auf Wunsch kann der Lagerraum oder die -box klimatisiert und gekühlt werden, wenn bestimmtes Lagergut keine Temperaturschwankungen verträgt.

Selbstverständlich verfügt der Kunde über einen eigenen chip-geschützten Zugang, den er zumindest in den USA rund um die Uhr eigenständig nutzen kann. Bedarf das noch einer Erwähnung? Selbstverständlich schließen Sie Ihren Mietvertrag als Verbraucher oder Unternehmer online ab. Das Geschäftsmodell erfüllt also auch die Anforderungen der aktuellen Coronazeit.  

Mittlerweile ist das Geschäftsmodell Self Storage oder Selbstlagerung auf gemieteter Fläche in den USA bestens etabliert. Auch in Europa finden Sie an der Peripherie jeder halbwegs großen Stadt wie Augsburg, Linz oder Sankt Gallen entsprechende Anbieter. Wie kaum ein anderes Geschäftsmodell erfüllt Self Storage die Bedürfnisse der modernen Wirtschaft nach Flexibilität und einfacher und trotzdem umfassender Dienstleistung.

Extra Space Storage vermietet 1.820 Fußballplätze

Das Immobilien-Unternehmen Extra Space Storage (REIT) betreibt in 40 US-Bundesstaaten etwas über 1.800 Lageranlagen mit insgesamt 1,3 Millionen Einheiten. Insgesamt erstrecken sich die Einrichtungen der Extra Space über eine gewaltige Fläche von rund 13 Millionen Quadratmetern, was einer Ausdehnung von rund 1820 Fußballplätzen entspricht. Gemessen an der Nutzfläche ist Extra Space in den USA wie auch weltweit die Nr. 2 im Markt.

Diese Frage ist naheliegend: Warum kaufen wir nicht den Platzhirsch im Markt namens Public Storage? Auch dieses US-Immobilien-Unternehmen habe ich analysiert. Tatsächlich würde uns Public Storage kurzfristig eine bessere Dividendenrendite von rund 3,7 % bieten, während die Aktie der Extra Space derzeit nur rund 3,1 % verspricht. Ich sehe allerdings kurz- wie mittelfristig ein etwas stärkeres Wachstum der Mieteinnahmen wie auch der Dividende bei Extra Space. Nach meiner Einschätzung ist das Management der Extra Space noch hungrig, während ich beim Konkurrenten doch gewisse Ermüdungserscheinungen sehe.

Extra Space gehört zu den ganz starken Dividendenwachstums-Aktien des US-Kurszettels. In den vergangenen 10 Jahren erhöhten die Amerikaner die Dividende je Aktie insgesamt um 1.100 %. In absoluten Zahlen: Im Jahr 2010 konnten Sie die Aktie der Extra Space zu rund 17 USD erwerben. Das war damals ungefähr das Jahreshoch. Die Dividendenrendite betrug in diesem Jahr – gerechnet auf 17 USD – lediglich 1,7 % oder 30 US-Cent je Aktie. Ziemlich bescheiden also. 2020 kehrt das Unternehmen 3,60 USD je Aktie aus. Das entspricht – wieder auf 17 USD gerechnet – einer Dividendenrendite von 21 %. Anders formuliert: Anleger dieser frühen Stunde sitzen hier auf einem Wertpapier, das ihnen 21 % Kapitalrückfluss pro Jahr quasi garantiert pro Jahr beschert. Sie können sich vorstellen, dass diese Anleger die Aktie der Extra Space nie mehr verkaufen werden. Diese Börsianer kratzt auch kein zwischenzeitlicher Kursrückgang mehr, solange die Dividende stabil fließt und idealerweise jährlich steigt.

Ein kurzer Einwurf für die Neuleser unter Ihnen: Im Dividendendepot setzen wir in erster Linie auf steigende Dividenden. Unser Ziel ist hier über jährliche Dividendenzahlungen ein quasi automatisiertes Renditeprogramm zu schaffen, dass uns unabhängig von den Launen des Aktienmarktes einen verlässlichen Kapitalrückfluss ermöglicht. Dazu benötigen wir stabile Geschäftsmodelle wie jenes der Extra Space, der Encavis oder auch der Münchener Rück.

Joe Biden gibt den Extra-Kick für Self Storage-Aktien

Sicherlich haben Sie schon den Medien entnommen, dass der neue US-Präsident ein umfangreiches Programm zur Bekämpfung des Klimawandels auflegen wird. Insgesamt sind über mehrere Jahre gestreckt Direktinvestitionen in Höhe von 2 Billionen USD zuzüglich indirekter Förderung – etwa über Steuersenkungen – geplant. Im Mittelpunkt dieses Klima-Programms steht unter anderem die Förderung der erneuerbaren Energien.

Indirekt werden US-Immobilienunternehmen wie Extra Space von diesem Programm profitieren. Denn die Unternehmen der Branche verfügen über erhebliche Dachflächen, die nun in den kommenden Jahren mit Solar-Paneelen belegt werden. Zur Vermeidung von Missverständnissen: Extra Space wird bestenfalls am Rand zu einem Stromproduzenten wie etwa NextEra oder in Europa Encavis aufsteigen. Der auf den Flachdächern der Self Storage-Anlagen erzeugte Solarstrom dürfte größtenteils in der Einrichtung selbst verbraucht werden. Dennoch heben die Solardächer der Anlagen die Rendite im Unternehmen. Denn Extra Space erzeugt den Strom „kostenlos“ und verkauft ihn anschließend über die Miete bzw. Nebenkosten an die Kunden. Ein ganz netter Beifang, der Quartal für Quartal den Gewinn zusätzlich unterstützen wird.

Meine Handlungsempfehlung für Sie: Kaufen Sie die Aktie an der Börse New York ohne Limit (billigst). Möchten Sie die US-Aktie in Deutschland handeln, rate ich sicherheitshalber zu einem Kauflimit von 101 Euro. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Sie hier nicht überteuert einsteigen. Die Aktie der Extra Space Storage kaufe ich mit einer Gewichtung von 10 % für das Dividendendepot. Die erste Quartalsdividende von 0,90 USD kassieren Sie zur Jahreswende.      

So kaufen Sie diese Empfehlung:

WKN / ISIN:                    A0B7S6 / US30225T1025

Börsenplatz:                  NYSE

Limit:                               billigst

Gewichtung:                   10 %

Depot:                             7%-Dividenden

Extra Space Storage Inc.

WKN: A0B7S6

1-Jahres-Chart in USD

Steigende Dividende seit über 10 Jahren

So kaufen Sie diese Empfehlung:

WKN / ISIN:                    A0B7S6 / US30225T1025

Börsenplatz:                  NYSE

Limit:                               billigst

Gewichtung:                   10 %

Depot:                             7%-Dividenden

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