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2. Juni 2021

Albemarle will den ganzen Kuchen –
Einstieg in Lithium-Aufbereitung

Allmählich werden die E-Autos der zweiten Generation auf den Autofriedhöfen entsorgt. Allein im vergangenen Jahr wurde weltweit Batteriematerial nur aus E-Fahrzeugen im Volumen von 62.000 Tonnen entsorgt. Marktbeobachter gehen davon aus, dass im Jahr 2035 rund 4 Millionen Tonnen an Lithium, Kobalt und anderen wertvollen Metallen zur Wiederaufarbeitung (Recycling) anstehen.

In dieses Geschäft wird der Lithium-Förderer Albemarle in den kommenden Jahren einsteigen. Man rechnet damit, dass die Gesetzgeber in Europa und in den USA bis 2025 die Aufarbeitung von Lithium und Kobalt verbindlich regeln werden. Naturgemäß sehen Minen-Unternehmen steigende Recycling-Quoten mit gemischten Gefühlen, da ihre Förderung aus dieser Quelle bedroht wird. Albemarle tritt nun die Flucht nach vorne an, um auch künftig erfolgreich im Lithium-Markt zu agieren.

Dabei haben die Amerikaner besonders den belgischen Marktführer Umicore im Blick. Dort bereitet man schon seit vielen Jahren erfolgreich wertvolle Industrie- und Edelmetalle auf. Albemarle markiert nun das Terrain. Den Börsianern gefällt diese Perspektive. So verbesserte sich die Rohstoff-Aktie auf Wochensicht um über 8 %.

Wir bleiben unverändert investiert. Vergleichen Sie hierzu bitte auch meinen Marktkommentar! Diese US-Aktie ist für die Anti-Inflationsstrategie der Premium-Chancen sehr wichtig. Bei der nächsten Kursdelle stufe ich die Aktie für die Neuleser wieder auf Kaufen herauf.

Empfehlung: halten