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23. April 2020

Ericsson wildert in China und holt sich Auftrag von China Mobile

Das war schon ein Coup. Ausgerechnet im Hinterhof der Huawei holten sich die Schweden von Ericsson einen neuen Auftrag. So wird man künftig Teile des 5G-Netzes des chinesischen Telekomkonzerns China Mobile ertüchtigen. China Mobile ist gemessen an der Anzahl der Kunden der größte Telekomkonzern der Welt. Details zu dem neuen Auftrag konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen. Sobald ich mehr weiß, reiche ich Ihnen diese Informationen an dieser Stelle nach.  

Unterdessen legte Ericsson Geschäftszahlen für das abgelaufene Quartal vor. Danach steigerte man den Umsatz um 1,7 % auf 49,8 Milliarden SEK (schwedische Kronen). Die Sparte Netzwerke, wo das 5G-Geschäft angesiedelt ist, verbuchte ein Umsatzplus von knapp 5 % auf rund 35 Milliarden SEK. Der Gewinn je Aktie hingegen war leicht rückläufig und verringerte sich um 7 % auf 0,65 SEK. Dabei klagten die Schweden über eine vorübergehende Unterbrechung der Lieferketten, sodass einige Aufträge nicht mehr fristgerecht erfüllt werden konnten. Unter dem Strich erwartet man, dass sich auch im laufenden Quartal die Pandemie noch ungünstig auf das operative Geschäft auswirken wird.

Gleichwohl geht die Unternehmensführung davon aus, dass man die Gewinnziele im laufenden Jahr erfüllen wird. Am rechten Rand habe ich für Sie nochmals die Umsatz- und Gewinnschätzungen der Analysten zusammengefasst. Danach soll der Gewinn bereits im laufenden Jahr mächtig auf 4,17 SEK pro Aktie anziehen.   

Ich bestätige meine Kaufempfehlung für die Aktie der Ericsson.  

Schätzungen der Analysten

Empfehlung: kaufen (billigst)

Empfehlung: Tradegate

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