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27. März 2020

Ford-Anleihe spürbar erholt

In dieser Woche hat der US-Autobauer Ford die Produktion in Indien, Süd-Afrika sowie Thailand heruntergefahren. Zuvor hatte man bereits die Standorte in Europa und Nordamerika dicht gemacht. Unter den Investoren sorgten diese Nachrichten für Verunsicherung. In der Folge brachen neben der Aktie auch die diversen Anleihen des US-Unternehmens ein.

Inzwischen haben die Investoren einen Blick in die Bilanz des Autobauers geworfen. Dort fand man schließlich mit Stichtag zum 31. Dezember Barmittel im Wert von über 22 Milliarden US-Dollar vor. Ferner hat Ford zuletzt noch eine Kreditlinie aktiviert, die man bereits in der Vergangenheit für Notfälle mit einem Bankenkonsortium vereinbart hatte. Damit erweitert man die Liquidität nochmals um rund 15 Milliarden US-Dollar.

In den vergangenen Tagen konnte sich unsere Ford-Anleihe folglich erholen. Kurz- und mittelfristig sehe ich für die Anleihe aufgrund der soliden Liquidität des US-Unternehmens kein nennenswertes Ausfallrisiko. Gleichwohl möchte ich die Anleihe noch in diesem Jahr veräußern, da wir mittelfristig alle verfügbaren Mittel für den Aktienmarkt mobilisieren werden.

Empfehlung: Halten Sie an der Anleihe fest! Hier laufen jeden Tag für Sie Stückzinsen auf, die Ihnen bei einem vorfälligen Verkauf voll umfänglich vom Käufer erstattet werden.   

Empfehlung: halten

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