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30. April 2020

Virus chancenlos: PSI Software bestätigt starke Zahlen aus dem Vorjahr

Das Software-Unternehmen PSI akquirierte im vergangenen Quartal Neuaufträge im Wert von 96 Millionen Euro und blieb damit nur hauchzart unter dem starken Wert des Vorjahres (97 Millionen Euro). Zum Stichtag 30. März liegt der Auftragsbestand insgesamt bei 187 Millionen Euro und damit 1,6 % über dem Vorjahreswert. PSI erwirtschaftete einen Konzernumsatz in Höhe von knapp 51 Millionen Euro (Vorjahresquartal: 52 Millionen Euro).

Der Konzerngewinn allerdings ermäßigte sich um 25 % auf 1,5 Millionen  Euro. Belastend wirkten hier negative Währungseffekte. Zudem räumte die Unternehmensführung ein, dass die Effizienz der Mitarbeiter im Home-Office doch nicht ganz derjenigen der konventionellen Präsenzarbeit entspricht. Derzeit arbeiten alle 2.000 Mitarbeiter des Unternehmens daheim. Lediglich die Hardware-Produktion in Malaysia (70 MA) arbeitet wie üblich.

PSI Software wird also die Coronakrise absehbar meistern. Hilfreich für das Berliner Unternehmen ist dabei sein stabiler Kundenstamm aus Unternehmen der öffentlichen Hand, wie etwa Stadtwerke, Nahverkehrsbetriebe etc. Im Segment Energiemanagement gelang daher sogar ein recht strammer Umsatzzuwachs von 14 % bei konstantem Gewinn. Im Segment Produktionsmanagement stammen die Kunden vorwiegend aus der freien Wirtschaft. Hier musste man einen spürbaren Rückgang bei Umsatz und Gewinn verkraften.

Ich rate hier unverändert zu Kursen bis 19 Euro zum Kauf, sofern Sie bisher noch nicht in der Software-Aktie investiert sind.  

Empfehlung: kaufen bis 19,00 EUR

Börsenplatz: Xetra

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