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13. Juli 2020

PSI Software geht nach starken SAP-Zahlen steil

Die PSI-Aktie legte in der vergangenen Woche rund 16 % zu, ohne dass Nachrichten von Substanz aus dem Unternehmen selbst bekannt geworden wären. Ist der Anstieg also nur eine zufällige Kursbewegung eines marktengen Nebenwertes?

Nein! Denn zuvor hatte das europäische Leuchtturm-Unternehmen, SAP, überraschend starke Quartalszahlen präsentiert. Davon profitierten Software-Aktien praktisch weltweit. So rückten im NextGeneration-Depot Splunk und Workday ebenfalls spürbar voran. Zwar sind die Anwendungen der genannten Unternehmen durchaus unterschiedlich. Aber SAP, Splunk oder Workday teilen sich die gleiche Kundengruppe (Unternehmen). Und so schlossen die Investoren nicht ganz zu Unrecht: Wenn SAP-Anwendungen im vergangenen Quartal nachgefragt waren, werden die gleichen Kunden wohl auch das ein oder andere Splunk- oder Workday-Modul zusätzlich bestellt haben.

Die Verbindung zwischen SAP und PSI Software ist sogar noch offensichtlicher. Schließlich ist SAP der wichtigste Vertriebspartner der PSI. Ganz konkret: Viele PSI-Anwendungen werden auf Kundenwunsch in die SAP-Software eingebettet. Also, da wo SAP verkauft wird, wird immer auch PSI beim Kunden verkauft.

Nach der Kursrally stufe ich die PSI-Aktie zunächst von Kaufen auf Halten herab. Sobald sich der Aktienkurs etwas „setzt“, werde ich die spannende Software-Aktie für die Neuleser wieder zum Kauf empfehlen.

Empfehlung: halten

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