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31. August 2020

Royal Dutch und Münchener Rück: Hurrikan Laura weniger schlimm als befürchtet

Der Tropensturm Laura, der in den vergangenen Tagen die US-Golfküste sowie Kuba und Puerto Rico heimgesucht, hinterließ insgesamt weniger Schäden als zunächst prognostiziert. Im Golf wurden verschiedene Bohrinseln evakuiert. Insgesamt nahmen Unternehmen wie Chevron, BP oder Royal Dutch zeitweise bis zu 80 % der Ölförderung vom Netz. Diese Kapazitäten sollten allerdings bereits in der nächsten Woche bereits wieder pumpen. Auch die Raffinerien in der Küstenregion von Texas und Louisiana werden nun wieder rasch angefahren. Insgesamt hat sich das Wetterereignis kaum auf den Ölpreis ausgewirkt.

Auch die Versicherer sind erleichtert. Nach ersten Schätzungen liegen die versicherten Schäden in der Region bei rund 10 Milliarden USD. Zum Vergleich: Der Jahrhundert-Hurrikan Katrina (2005) führte zu Versicherungsschäden in Höhe von rund 60 Milliarden USD. Derzeit geht man am Markt davon aus, dass die Münchener Rück von dem Wettereignis kaum betroffen sein wird.

Ich rate Ihnen, zunächst unverändert an den Aktien der Münchener Rück sowie der Royal Dutch festzuhalten. In den kommenden Tagen werde ich nochmals den Ölmarkt umfassend analysieren und anschließend entscheiden, ob Royal Dutch langfristig im 7%-Dividendendepot verbleiben wird. 

Empfehlung: halten

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