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22. Mai 2020

Workday-Aktie hebt nach starken Quartalszahlen ab

Das US-Analystenhaus Jefferies Group hat sich in einer Ersteinstufung geradezu euphorisch zum Wachstumspotenzial des Apothekendienstleisters Zur Rose geäußert. Man traut dem Marktführer aus der Schweiz zu, dass er den europäischen Medikamentenhandel fundamental umwälzen wird. Dieser Markt, so die Analysten, sei von überkommenen Strukturen geprägt, die im digitalen Zeitalter nicht fortbestehen werden.

Jefferies prognostiziert, dass das Unternehmen in den kommenden zwei Jahren organisch – also ohne Übernahmen – jährlich um rund 20 % wachsen wird. Auf Basis dieser Schätzung hat der US-Analyst ein Kursziel für die Aktie von 300 CHF ermittelt. In einem besonders günstigen Szenario – weitgehende Öffnung der nationalen Märkte und Wegfall der Preisbindung – hält man sogar Kurse von rund 390 CHF für möglich.

Zuletzt kostete ein Anteilsschein der Zur Rose rund 190 CHF. Daraus ergibt sich also für die Aktie ein weiteres Kurspotenzial zwischen 57 und 105 %. Nicht überraschend ging die Aktie nach Veröffentlichung der Studie erneut steil (+12 %) und markierte damit ein frisches Allzeithoch. Bislang hat Ihnen die Aktie seit Kauf (10. Januar) einen Buchgewinn von rund 80 % beschert.

Kurzfristig ist der Titel überkauft. Ich warte daher auf eine Zwischenkorrektur und werde die Schweizer Aktie anschließend für die Neuleser wieder zum Kauf empfehlen.  

Empfehlung: halten

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