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26. Oktober 2020

Illinois Tool Works meldet solide Quartalszahlen – Dividende seit 48 Jahren

 

Der US-Mischkonzern Illinois Tool Works (ITW) musste im abgelaufenen Quartal geringfügige Einbußen beim Umsatz als auch beim Gewinn hinnehmen. So sank der Umsatz im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum um 4,9 % auf 3,3 Milliarden USD. Im Vergleich zum Vorquartal 2020 schaffte man allerdings einen Umsatzsprung von 29 % und profitierte hier erheblich von Nachholeffekten.

Der Gewinn je Aktie ging um knapp 10 % von 2,04 auf 1,83 USD zurück. Insgesamt hat sich das Geschäftsmodell der ITW in einem schwierigen Marktumfeld erneut bewährt. Das US-Unternehmen ist im sog. Middle Tech-Segment tätig und entwickelt vor allem für Branchen wie Autobau, Großküchen oder die Verpackungsindustrie. Dabei zeichnen sich die Amerikaner bereits seit Jahrzehnten durch hohe Innovationskraft im Detail aus. Derzeit verfügt man weltweit über 20.000 aktive Patente.

Beispiele: Die ITW-Tochter Zip-Pak (Niederlande) entwickelte die erste wiederverschließbare Lebensmittelverpackung. Die Deutschland-Tochter ITW Deltar (Röttingen, Bayern) brachte die erste deckellose Tankeinrichtung für Pkw auf den Markt, die sich mittlerweile im Premium-Segment durchgesetzt hat. Typisch für ITW-Innovationen ist dabei: Die Entwicklungen revolutionieren nur selten den Markt, machen allerdings bestehende und weit verbreitete Produkte nochmals deutlich besser.

In der Corona-Krise profitiert das US-Unternehmen von seinem breit aufgestellten Geschäftsmodell. So besteht ITW aus 800 dezentral geführten Tochterunternehmen, die in 50 Ländern dieser Welt rund 48.000 Menschen beschäftigen. Für US-Unternehmen eher ungewöhnlich hat ITW eine satte Exportquote von 56 % und profitiert auf diese Weise zurzeit auch vom schwachen US-Dollar.

Das Unternehmen steigert die Dividende seit 48 Jahren. Daran wird auch das Virus nichts ändern. Erst zuletzt hob man die Quartalsdividende um 6,5 % auf 1,14 USD je Aktie an. Damit schafft die ITW-Aktie – auf Basis des Einstandskurses von 130 USD – mittlerweile eine sichere Dividendenrendite von 3,5 % pro Jahr für das Dividenden-Depot. Als ich Anfang 2019 in die US-Aktie eingestiegen bin, lag die Dividendenrendite zunächst bei 2,77 %. Im kommenden Jahr dürften wir bei dieser Kennzahl die Marke von 4 % knacken.     

Die ITW-Aktie gehört aktuell zum unveräußerlichen Tafelsilber des Dividendendepots. Bei jedem Kursrücksetzer werde ich den US-Titel für Neuleser wieder zum Kauf empfehlen.

ITW erhöht stetig die Dividende

Empfehlung: halten

26. Oktober 2020

Der Klassenbeste: Münchener Rück wird erneut Milliardengewinn schaffen

 

Der bayerische Rückversicherer musste im abgelaufenen Quartal einen massiven Gewinneinbruch verkraften. So sank der Nettogewinn im Vergleich im Vorjahreszeitraum von 865 Millionen auf ungefähr 200 Millionen Euro. Dabei belasteten erwartungsgemäß besonders corona-bedingte Schadensereignisse das Ergebnis. In den ersten 9 Monaten musste der Rückversicherer direkte und indirekte Corona-Schäden in Höhe von 2,2 Milliarden Euro regulieren. Gleichwohl erwirtschafteten die Bayern einen soliden 9-Monats-Gewinn in Höhe von 1 Milliarde Euro.

Damit unterstrich der Rückversicherer erneut seine außergewöhnliche Marktposition. So musste etwa der wichtige Konkurrent Swiss Re in diesem Zeitraum rote Zahlen hinnehmen. Schwierig ist auch die Situation beim deutschen Konkurrenten Allianz. Hier rechne ich mit massiven Belastungen aus dem Segment Kreditausfallversicherung (Tochter Euler Hermes). Münchener Rück ist in diesem Segment nicht aktiv.

Gleichwohl leidet die Aktie der Münchener Rück gegenwärtig unter Schwäche der Assekuranzbranche. Börsianer bezeichnen diesen Effekt auch als Sippenhaft. Zu Deutsch: Man schneidet deutlich besser ab als die Branche, wird gleichwohl von den Investoren mit der schwächelnden Konkurrenz in einen Topf geworfen.

Ich erwarte, dass dieser Effekt kurzfristig anhalten wird und die Aktie der Münchener Rück zunächst belasten wird. Gleichwohl gilt für Versicherungsaktien immer eine Regel: Kaufen, wenn die Schadensquoten hoch sind! Denn hohe Schadensquoten ziehen logisch immer steigende Prämien nach sich und sorgen damit für die Gewinne der Zukunft.

Deshalb bestätige ich meine Kaufempfehlung für die Aktie der Münchener Rück. Lassen Sie dem Qualitätstitel vor dem Hintergrund des derzeit schwachen Gesamtmarktes (DAX) allerdings noch etwas Raum nach unten! Konkret: Fassen Sie zu Kursen von 200 Euro unter unterhalb zu, sofern Sie bislang in diesem verlässlichen Dividenden-Lieferanten noch nicht investiert sind.

So sichern Sie sich dann aus dem Stand eine Dividendenrendite von fast 5 %. Für das laufende Geschäftsjahr erwarte ich keine Dividendenerhöhung. Eine Kürzung der Ausschüttung kann ich allerdings kategorisch ausschließen. So etwas habe ich in München noch nie erlebt. Ich selbst bin in der Aktie seit 12 Jahren investiert.

Empfehlung: kaufen bis 200,00 EUR

Börsenplatz: Xetra

21. Oktober 2020

Ericsson räumt in China ab – Aktie nach Zahlen mit Kurssprung

 

Der Telekom-Ausstatter steigerte im dritten Quartal das Betriebsergebnis um 38 % auf rund 9 Milliarden Kronen (871 Millionen Euro). Wesentlicher Gewinntreiber war dabei das China-Geschäft. Den Schweden ist das Kunststück gelungen, alle drei großen Telekomunternehmen im Reich der Mitte als Kunden zu gewinnen. Damit hat man den Konkurrenten Nokia weitestgehend aus dem attraktiven chinesischen Markt geschoben und behauptet sich daneben weiterhin erfolgreich im Hinterhof des chinesischen 5G-Players Huawei. Das war in dieser Form nicht unbedingt erwartbar. An der Börse sorgten die Quartalszahlen für gute Stimmung. So rückt die Ericsson-Aktie heute (21. Oktober) spürbar voran.

Ein Problem sehe ich gleichwohl: In den kommenden Wochen werden in Schweden die 5G-Lizenzen versteigert. Dabei hat der Gesetzgeber in Stockholm beschlossen, dass sich an dieser Versteigerung nur Telefongesellschaften beteiligen dürfen, die in den Netzwerken auf 5G-Komponenten der chinesischen Telekom-Ausstatter Huawei und ZTE verzichten. Bereits verbaute Komponenten sind  bis 2025 aus der Infrastruktur zu entfernen.

Bislang hat Peking mit erstaunlichem Gleichmut auf die (indirekten) Sanktionen diverser europäischer Länder gegen Huawei reagiert. Hier sehe ich ein gewisses Restrisiko, dass die Chinesen möglicherweise mit gleicher Münze zurückzahlen und Ericsson vom chinesischen Markt nehmen. Hier bin ich sehr aufmerksam.

Unterdessen wurde bekannt, dass Ericsson für den schwedischen Telekomkonzern Telia die Netze in Schweden sowie in Estland aufrüsten und damit fit für den 5G-Standard machen wird. Der Auftrag hat eine Laufzeit bis 2025 und dürfte rund 500 Millionen Euro schwer sein. Damit hat sich Ericsson erwartungsgemäß den skandinavischen und baltischen 5G-Markt gesichert. So hat Telia bereits zuvor den Auftrag zur Aufrüstung des norwegischen Netzes an Ericsson vergeben.      

Wir haben gut daran getan, dass Trendthema mit der Aktie der Ericsson abzudecken. Die Papiere des Konkurrenten Nokia bleiben unverändert spürbar zurück, nachdem den Finnen der Eintritt in den lukrativen 5G-Markt nur sehr punktuell gelungen ist. In der Praxis kommt Nokia nur selten über den Status als Co-Dienstleister hinaus. Betrachten Sie hierzu auch den grafischen Performancevergleich der beiden Aktien am rechten Rand!  

Wir bleiben unverändert investiert. Sollte die schwedische Aktie nochmals schwächeln, werde ich dies als Kaufgelegenheit nehmen und die Aktie für die Neuleser unter Ihnen wieder auf Kaufen stellen.

Ericsson hängt Nokia deutlich ab

Empfehlung: halten

16. Oktober 2020

Es ist so weit: Apple tritt ins 5G-Zeitalter ein

 

Die Apple-Jünger sind glücklich. In dieser Woche präsentierte das US-Unternehmen das neue iPhone 12, das in vier verschiedenen Modellvarianten daherkommt. Apple plant insgesamt modell-übergreifend bis zu 80 Millionen Einheiten zu produzieren.  

Dem Smartphone-Spezialist sind im Vergleich zum Vorgängermodell 11 wieder einige nette Verbesserungen im Detail gelungen. Eine entscheidende Neuerung sehen wir allerdings beim Mobilfunkstandard. So funken die neuen iPhone-Modelle nun auch bei Bedarf im 5G-Standard. Damit tritt nun der letzte namhafte Smartphone-Hersteller in das 5G-Zeitalter ein.  

Neben dem Smartphone stellte das US-Unternehmen gleich noch einen neuen Heimlautsprecher des Typs HomePod vor. Nach der erfolgreichen Produktpräsentation tendierte die Apple-Aktie im Vergleich zur Vorwoche freundlich und verteuerte sich um rund 5 %.  

Ungeachtet der günstigen Nachrichtenlage rate ich derzeit von einem Kauf der Apple-Aktie ab. Meine Analyse hat ergeben, dass sich die fundamentale Bewertung gemessen am KGV in den vergangenen 12 Monaten fast verdoppelt hat. Anders formuliert: In diesem Zeitraum ist die Aktie doppelt so stark gestiegen wie der Gewinn pro Aktie. Der Titel braucht nun also eine gewisse Ruhephase oder eine spürbare Zwischenkorrektur.  

Hier informiere ich Sie, sobald sich die fundamentale Bewertung der US-Aktie wieder ungefähr normalisiert hat. Dann werde ich die Apple-Aktie wieder auf Kaufen heraufstufen. 

Empfehlung: halten

15. Oktober 2020

Airbus will Elring-Technologie – Elring-Aktie schlägt erneut aus

 

Schon bisher hat der schwäbische Autozulieferer ElringKlinger den Flugzeugbauer Airbus mit Brennstoffzellen-Stapeln beliefert. Freilich hielt sich die bisherige Zusammenarbeit gemessen am Umsatz in eher bescheidenen Grenzen. Das soll sich nun, wie beide Unternehmen heute berichtet haben, in naher Zukunft ändern. 

So wird man die Zusammenarbeit in einem Gemeinschaftsunternehmen dauerhaft vertiefen. Wie ist die Aufgabenteilung unter den Partnern. Elring fungiert als Produzent und Technologielieferant. Airbus wiederum wird mit den Elring-Brennstoffzellen die Bemühungen um die Entwicklung eines emissionsfreien und elektrisch angetriebenen Flugzeugs vorantreiben. 

Dabei ist die betriebswirtschaftliche Dimension dieses Auftrags für die Schwaben zunächst überschaubar. Kurzfristig stemmt Airbus eine Art Anschubfinanzierung für das Joint-Venture und bezahlt Elring für den vereinbarten Technologietransfer eine kleine zweistellige Millionensumme. Der Aufbau des Gemeinschaftsunternehmens ist also für den Autozulieferer recht kapitalschonend. Dafür erhält Elring nur einen Minderheitsanteil am Joint Venture.  

Das ist die langfristige Dimension der Airbus-Elring-Vereinbarung:. Ich übertreibe etwas: Der Airbus-Auftrag adelt den Autozulieferer und beweist öffentlichkeitswirksam, dass die Schwaben in punkto E-Mobilität und Brennstoffzellen-Technologie in den letzten ein bis zwei Jahren erheblich vorangekommen sind. Man hat wichtige Konkurrenten wie etwa Ballard Power, die bereits seit Jahrzehnten in diesem Technologiesegment aktiv sind, ausgestochen. Offenbar kam die nationale Konkurrenz von Schaeffler, die ebenfalls mit Hochdruck an der Brennstoffzelle arbeiten,  bei Airbus auch nicht zum Zug. Kurzum: Elring gilt nun am Markt als Spezialist für die Brennstoffzelle und wird von vielen Investoren immer weniger als konventioneller Autozulieferer gehandelt. 

Dimension 2: Elring hat nun die Chance, aus dem „Ghetto“ des Automarktes auszubrechen und sich etwa mit Flugzeugbauern oder auch Konstrukteuren schwerer Schiffsmotoren neue Kundengruppen zu erschließen, die man bisher in der Unternehmensgeschichte noch nie bedient hat.  

Mit anderen Worten: Die Aktie der ElringKlinger bedarf einer Neubewertung. Diese Neubewertung vollzieht der Markt nun und treibt den Titel bereits seit einigen Wochen. Damit ist uns der Start in die neue Position des NextGeneration-Depots gelungen. Derweil liegt die Aktie seit Kauf vor rund 2 Wochen bereits mit 25 % im Plus.  

Ich trage der jüngsten Entwicklung Rechnung und hebe das Kauflimit für die Aktie von 7,75 auf 8,00 Euro an. Fassen Sie jetzt zu, sofern Sie noch nicht investiert sind! Ich sehe hier Chancen auf einen doppelten Turnaround: Erstens profitiert das Unternehmen von der anstehenden zyklischen Erholung des Automarktes. Zweitens erwarte ich, dass dem schwäbischen Unternehmen dabei auch die technologische Wende – sprich Fokussierung auf die neue Zeit der E-Mobilität – gelingen wird. Liege ich in meiner Analyse richtig, haben wir mit der Elring-Aktie nach Titeln wie Zur Rose oder etwa Splunk die nächste Kursrakete für das NextGeneration-Depot entdeckt.   

Aktie geht durch die Decke

Im Chart sehen Sie hier eine sog. W-Formation, die in diesem Fall allerdings noch nicht ganz abgeschlossen ist. Sollte die Aktie in den kommenden Tagen oder Wochen deutlich über die Marke von 9 Euro hinausziehen, werden wir in einigen Monaten Kurse von 13 bis 14 Euro sehen. Diese Prognose setzt natürlich voraus, dass der Gesamtmarkt ebenfalls mit positiver Tendenz anschiebt.   

Empfehlung: kaufen bis 8,00 EUR

Börsenplatz: Xetra

12. Oktober 2020

ElringKlinger: Branchen-Turnaround voraus – Ich hebe das Kauflimit an

 

In der vergangenen Woche legte die Aktie der ElringKlinger um rund 16 % zu. Generell rückten die Aktien der Zulieferer wie auch in zweiter Linie der Autohersteller in diesem Zeitraum auf breiter Front voran. So kam etwa die Schaeffler-Aktie um 8 % voran, in Wien waren die Papiere des Leichtbauspezialisten Polytec gefragt und verteuerten sich zur Vorwoche um fast 7 %. Bei den Autobauern ragte die VW-Aktie mit einem Zugewinn von über 4 % heraus. Zum Vergleich der DAX schaffte in dieser Woche knapp 2 %.

Damit verdichten sich die Anzeichen, dass derzeit viele Investoren auf eine Trendwende der Branche setzen und sich nun entsprechend eindecken. Die fundamentale Entwicklung: Zumindest die Autohersteller werden im laufenden Quartal ungefähr das Produktionsniveau des Vorjahres erreichen und damit die Corona-Krise hinter sich lassen. Optimisten prognostizieren für die Branche eine Erholung, die bis 2024 anhalten wird.

Diese Prognosen treffen derzeit auf Aktien, die im Durchschnitt sehr niedrig bewertet sind. So weist die Aktie der ElringKlinger einen inneren Wert von rund 15 Euro auf und wäre somit selbst nach einem Kursverdoppler immer noch nicht wirklich teurer. Solche günstigen Konstellationen ziehen früher oder später immer Investoren an.

Mein kurzer Branchen-Check zeigt: Der Kursanstieg der Elring-Aktie war kein Zufall, sondern deutet auf eine breite Branchenwende hin. Folgerichtig bestätige ich die Kaufempfehlung für die Aktie  und hebe das Kauflimit von 6,75 auf 7,75 Euro an. Fassen Sie noch heute zu, sofern Sie noch nicht investiert sind. Die Elring-Aktie habe ich bereits in das NextGeneration-Depot eingebucht. Generell gilt: Ab jetzt gehören ein bis zwei Auto-Titel in jedes gut sortierte Depot.

Ganz aktuell: Soeben hat ein Analyst von Goldman Sachs die Aktie der Daimler von Halten auf Kaufen aufgestuft und das Kursziel um 50 % auf 60 Euro angehoben. Bei Goldman Sachs ist man sich der Perspektive der Autobranche offenbar sehr sicher. Darauf deutet die massive Anhebung des Kursziels hin.

Empfehlung: kaufen bis 7,75 EUR

Börsenplatz: Xetra

12. Oktober 2020

Splunk-Aktie nach September-Korrektur wieder ein guter Kauf

 

Die Aktie des Big-Data-Spezialisten Splunk geriet im September ohne echte Nachrichten unter spürbaren Verkaufsdruck und konnte sich damit dem Abwärtstrend im Technologiesektor nicht entziehen. Zeitweise verlor der Software-Titel bis zu 18 % und beendete den Börsenmonat September mit einem Minus von 14 %. Diese Zwischenkorrektur hat die US-Aktie nun abgeschlossen und strebt seit Anfang Oktober wieder nordwärts.

Meine Empfehlung besonders für die Neueinsteiger unter Ihnen, die diese spannende Aktie noch nicht in Ihrem Depot halten: Nutzen Sie nun die Kursdelle und fassen Sie zu Kursen bis 212 USD oder hierzulande zu Kursen bis 179,80 Euro zu. Handeln Sie bitte rasch. Erfahrungsgemäß schließen sich die Kauffenster bei Wachstumsaktien schnell. Wer dann nicht zupackt, muss dann wieder teils monatelang auf die nächste Kursdelle warten.  

Ihnen ist dieses spektakuläre US-Unternehmen noch unbekannt? Auch Big Data sagt Ihnen nicht wirklich viel? Dann holen Sie sich jetzt hier einfach nochmals den Text der Erstempfehlung vom 9. April auf den Bildschirm und lernen Sie den Wachstumsmarkt Big Data und seinen Marktführer kennen.

Empfehlung: kaufen bis 212,00 USD

bzw. bis 179,80 EUR

Börsenplatz: Nasdaq bzw. Xetra

12. Oktober 2020

PSI Software präsentiert Lösung für Flughafenbetreiber

 

Der Regionalflughafen Rostock-Laage betreibt gemeinsam mit dem Fachverband der deutschen Flughafenindustrie eine Art Modellflughafen namens InnoAirport. Dort werden typische Einrichtungen wie die Gepäcksortierung oder etwa die Zugangssysteme von Interessenten aus der Branche unter nahezu realen Bedingungen getestet. Auch der Check-In der Fluggäste kann hier simuliert werden. In solchen Probeeinrichtungen wird unter anderem auch die Feineinstellung der Soft- und Hardware vorgenommen.

Die PSI-Tochter Logistics ist nun Partner dieses Projektes und wird in diesem Rahmen diverse Anwendungen aus dem Software-Portfolio PSIairport im simulierten Realbetrieb präsentieren. Wichtige Anwendungen der Software sind etwa Lösungen zur Gepäcksortierung, -nachverfolgung und -zusammenführung. Für Unternehmen wie PSI ist selbstverständlich von großer Bedeutung als Anbieter in solchen Projekten wie dem InnoAirport präsent zu sein. Diese Einrichtungen sind mittlerweile wichtiger als jede Fachmesse.

PSI tritt in diesem Segment als Vollanbieter auf, sprich man programmiert nicht nur die Software, sondern installiert daneben auch die Hardware wie Sensorschranken, Drucker, Handscanner, Kamerasysteme usw. Derzeit ist dieses Geschäftsmodell für PSI Software aufgrund der Pandemie nicht ganz so spannend. Es ist gleichwohl eine Stärke des Berliner Unternehmens, dass man die unterschiedlichsten Branchen wie Industrie, Energieversorger, öffentlicher Nahverkehr oder eben Flughafenbetrieb anspricht. Auf diese Wiese hat das Software-Unternehmen die Corona-Rezession praktisch unbeschadet überstanden.

Wir halten an der stabilen Wachstumsaktie aus der zweiten Reihe unverändert fest (Halten).

Empfehlung: halten

12. Oktober 2020

Encavis markiert erneut Kursrekord – Teilverkauf jetzt sinnvoll

Bereits am 1. Oktober hatte ich an dieser Stelle geschrieben: Encavis geht erneut steil und markiert frisches Allzeithoch. Diese Überschrift funktionierte in dieser Woche erneut. Denn der Anteilsschein der Encavis legte in der vergangenen Woche wieder einmal um über 11 % zu. Auf Monatssicht schaffte die Aktie fast 29 % und auf Halbjahressicht rund 80 %. Wer braucht da noch NASDAQ-Aktien?

Scherz beiseite! Die Aktie ist vorübergehend spekulativ aufgepumpt. Die letzten Kursanstiege sind nicht mehr fundamental begründet. Betrachten Sie den gewaltigen Kursanstieg der letzten 2 Jahre auch im beigefügten Chartbild! Hier bietet sich es ohne Zweifel an, einmal Gewinne mitzunehmen.

Aber: Die Aktie der Encavis gehört quasi zum unveräußerlichen Tafelsilber des Dividendendepots. Die Aktie habe ich aufgrund der regelmäßig steigenden Dividenden angeschafft. So schüttete Encavis für das Geschäftsjahr 2019 eine Dividende in Höhe von 0,26 Euro aus. Gerechnet auf den Einstandskurs des Musterdepots entsprach dies einer Dividendenrendite von 3,45 %. Für das Geschäftsjahr 2020 dürfen Sie bereits mit 0,28 Euro und danach dann mit 0,30 Euro (3,98 %) rechnen.

Zu Deutsch: Wer etwas Geduld mitbringt und die Aktie nicht veräußert, wird in absehbarer Zeit einen echten Dividendenkracher, der regelmäßige Garantierenditen liefert, im Depot halten. Was tun wir also?

Ich rate Ihnen in dieser Frage zu einem Kompromiss bzw. zu einem Teilverkauf. Auf diese Weise bringen Sie Ihre satten Buchgewinne teilweise in Sicherheit und sind bei der anstehenden Korrektur nicht mit „voller Kapelle“ dabei. Gleichwohl nehmen Sie im kommenden Jahr am Dividendenprogramm des Stromerzeugers teil und profitieren von einer wieder einmal erhöhten Gewinnausschüttung. Sie können übrigens dann im Rahmen des Dividendenprogramms statt der Bardividende neue Aktien zu Vorzugskonditionen beziehen und auf diese Weise die Position Encavis quasi kostenlos wieder auffüllen. Hier werde ich Sie dann selbstverständlich rechtzeitig mit allen Informationen versorgen.  

Ich werde nun die Position Encavis um 33 % reduzieren. Für diesen Teilverkauf setze ich auf Xetra ein Verkaufslimit bei 18 Euro. Ich rate Ihnen, an der Restposition bis auf Weiteres festzuhalten.      

Aktie geht durch die Decke

Empfehlung: teilverkaufen ab 18,00 EUR

Börsenplatz: Xetra

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